Wildkräuterfex
Wildkräuterfex

Wildkräuter - Gartenkräuter - Küchenkräuter

...Der Huflattich streckt sich schon im zeitigen Frühjahr dem Himmel entgegen wir freuen uns über die kräftigen, etwa 5 -15cm langen, sonnengelben Blüten. Gerne wächst er auf Schutthalden, festem Boden oder mageren Wiesen, immer in einer Rosette zu mehreren Blüten. Der Huflattich ist als Tee äußerst schmackhaft und eines unserer besten Reizhustenstiller, am besten in Verbindung mit gutem Honig. Man kann die Blüten hervorragend trocknen und zum Jahrestee (Blüten und Blätter eines jeden Monat) beilegen. Seinen Namen hat er von der hufartigen ausstülpungen am Stengel entlang.

Sind die Blüten verblüht und eingezogen, zeigen sich die Blätter, die auf der Oberseite ein sattes Grün zeigen und unterseits eine silbrig-grüne Färbung mit feinen Haaren. Die Blätter enthalten ebenfalls hustenstillende Schleim- und Gerbstoffe und können genauso getrocknet werden zur Aufbewahrung. Die noch frischen Blätter schmecken gefüllt mit Reis und Gemüse und gerollt gedünstet/gebraten auch sehr lecker.

...Die Fichte steht uns das ganze Jahr zur Verfügung, denn sie ist ein immergrüner Baum. die spitzen Nadeln (im Gegensatz zur Tanne, die nicht sticht) enthalten wohlriechendes Harz und schmecken herb-sauer. Im Mai sehen wir den sogenannten Maiwuchs an den Spitzen der Äste, deutlich erkennbar an der helleren Einfärbung und Weichheit der Nadeln. Diese Spitzen können in Zartbitterschokolade getaucht verzehrt werden, oder in Honig eingelegt konserviert werden und unterstützen durch das Harz den Honig in seiner Hustenreiz stillenden Wirkung. Das ganze Jahr über können die Nadeln gesammelt, fein gehackt und mit gutem Salz (Meer- oder Steinsalz) im Verhältnis Fichtennadeln 1 zu Salz 10 Teilen gemischt werden und für allerlei kräftig schmeckende Speisen Verwendung finden. Das Harz der Rinde kann abgesammelt und getrocknet für Räuchermischungen verwendet werden.

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Wildkräuterfex